Am 9. Februar ist es wieder soweit: Deutschland entscheidet, wer zum ESC geschickt wird und für Deutschland (hoffentlich) viele Punkte und damit eine gute Platzierung gewinnen soll. In der Liveübertragung treten fünf Kandidaten an.
Jedes Jahr aufs Neue wird der deutsche Kandidat für den Eurovision Song Contest gesucht. Jedes Jahr mit der Hoffnung einen der oberen Plätze im Ranking des Sängerwettstreits zu erreichen. Am 9. Februar findet in Köln die finale Runde des deutschen Vorentscheids statt, in dem die Zuschauer über fünf Kandidaten und dessen Schicksal als Musiker entscheiden müssen.
Die fünf Kandidaten
In der Auswahl stehen fünf junge Künstler: Axel Maximilian Feige aus Hamburg, Felicia Lu Kürbiß aus Freilassing, Helene Nissen aus Hollingstedt, Isabella "Levina" Lueen aus Berlin und Yosefin Buohler aus Köln. Diese wurden aus ca. 2000 Bewerbern ausgewählt wurden.
Nachdem großen Erfolg von Lena 2010 in Oslo (1. Platz) und ihrer Top 10 Platzierung im folgenden Jahr, war es eher bescheiden bestellt, um die deutschen Künstler und deren ESC-Teilnahme. Hintere Plätze und der traurige Höhepunkt in Wien 2015, als Ann Sophie gar keine Punkte für Deutschland holen konnte. Auch wenn es nicht unbedingt an den Künstlern oder den Songs selbst lag, so musste man sich beim deutschen Komitee doch viele Fragen gefallen lassen. Es kam Kritik an der Auswahlverfahren des Vorentscheid auf.
Wie läuft der deutsche ESC Vorentscheid ab?
In der dreistündigen Show wird in insgesamt vier Runden abgestimmt. Die fünf Kandidaten treten in der ersten Runde mit Cover-Songs auf, also bekannte Liedern, welche von den Kandidaten interpretiert werden müssen. In den folgenden präsentieren sie Songs, welche extra für den ESC geschrieben wurden und dementsprechend einer davon unseren Song für Kiew wird. Klingt nicht kompliziert?
Genauer: In der ersten Runde dürfen die Künstler einen Song ihrer Wahl singen. Die Zuschauer wählen drei in die nächste Runde. In Runde 2 geht es bereits an einen der Songs, welche für den ESC geschrieben wurden. Auch hier wählen die Zuschauer wieder und entscheiden, welche zwei Sänger in die dritte Runde einziehen. Doch jetzt wird es etwas komplizierter. Runde 3: Auch hier singen die Interpreten den zweiten der für den Eurovision Song Contest geschriebenen Songs. Jetzt müssen die Zuschauer aber aus Runde 2 und 3 kombinieren, welcher Künstler mit welchem ESC-Song in der finalen Runde antreten soll. Es folgt die finale vierte Runde: Jetzt heißt es, die meisten Stimmen zählen.
Der Zuschauer steht also bei Unser Song 2017 im Mittelpunkt, ist damit am längeren Hebel und kann direkt auf die Wahl unseres Kandidaten und Song 2017 Einfluss nehmen. Demokratisch und transparent.
Wer wird Deutschland beim Grand Prix Eurovision de la Chanson, dem Liederwettbewerb der Eurovision am 13. Mai in Kiew vertreten? Noch ist alles offen und die Hoffnungen der deutschen Eurovision Fangemeinde auf eine gute Platzierung intakt.
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